Erdgas-Hochdruckleitung unter der Söse verlegt



Osterode am Harz, 06.07.2010

Mit einem Düker unter der Söse hat die Harz Energie Netz GmbH die Erneuerung der Erdgas-Hochdruckleitungen zwischen Wiebrechtshausen und Osterode am Harz fortgesetzt. Die Hochdruckleitung versorgt die Kreisstadt und die angrenzenden Orte mit Erdgas.

Insgesamt 18 Kilometer lang ist die 200 mm Durchmesser starke Hochdruckleitung aus Stahl, die das Erdgas in den Westharz transportiert. Rund 1,4 Millionen Euro investierte der regionale Netzbetreiber in den letzten vier Jahren in die Erneuerung der Trasse.

Im dritten Bauabschnitt wurde jetzt bei Förste die Söse mit einem Düker unterquert.  Ein Düker ermöglicht Versorgungsleitungen unterhalb von Flüssen oder Gewässern zu verlegen. Für diesen Zweck reduzierten die Harzwasserwerke den Sösezulauf auf ein Minimum. Größere Flurschäden konnten dadurch vermieden werden. Für die Erdarbeiten kam ein mit Bioöl-betriebener Bagger zum Einsatz.

„Die Sanierung ist eine vorsorgliche Unterhaltungsmaßnahme“, erklären die Bauleiter der Netzgesellschaft, Dipl.-Ing. Oliver Krüger und Siegfried Ahlborn. „Die Leitung ist über 50 Jahre alt. Um auch in Zukunft einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen, erneuern wir die Transportleitung frühzeitig.“

Parallel zur Erdgas-Hochdruckleitung verlegte die Netzgesellschaft im Auftrag der Stadt Osterode eine Abwasserdruckleitung.  Zum Abschluss der Bauarbeiten wurden Flächen und Wege sowie die Uferböschungen wiederhergestellt.

 Unterquerung der Söse bei Förste mit einem Düker

Für die Erneuerung der Erdgas-Hochdruckleitung zwischen Osterode am Harz und Wiebrechtshausen ist ein Düker notwendig, damit die Gasleitung die Söse  unterqueren kann.

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