Schützen Sie Ihr Heim vor unangenehmen Frostschäden



Osterode am Harz, 9. November 2011

Der Winter hat den Harz, das Harzvorland und Eichsfeld bald wieder fest im Griff. Trotz aller Warnungen kommt es in der kalten Jahreszeit immer wieder zu Frostschäden an Wasserleitungen und -zählern. Das lässt sich vermeiden.

„Wasserleitungen im Außen- und Kellerbereich müssen vor dem Einfrieren geschützt werden“, rät Dipl.-Ing. Axel Baum, verantwortlich für das Trinkwassernetz bei der Harz Energie Netzgesellschaft. „Am besten man beginnt schon im Spätherbst damit, alle Leitungen in Gärten, Garagen und Ställen abzusperren und vollständig zu entleeren. Damit vermeidet man Beschädigungen oder sogar das Platzen der Leitungen. Wichtig ist, dass die Hähne der entleerten Leitungen geöffnet bleiben, um ein Anfrieren der Dichtungen und ein Platzen der Armaturen zu verhindern.“

Auch innerhalb von Gebäuden, zum Beispiel in Keller- und Abstellräumen, besteht Gefahr. Häufig führt Zugluft dazu, dass der Wasserzähler einfriert, obwohl der Raum selbst beheizt ist. Deshalb empfiehlt Baum, im Winter alle Kellerfenster zu schließen und die Heizung nie ganz auszuschalten. Für Abhilfe kann auch das Abdecken und Umwickeln der frostgefährdeten Leitungsteile mit Isolierstoffen wie Glaswolle oder Schaumstoff sorgen.

Ist die Leitung erst einmal zugefroren, ist guter Rat oft teuer. Auf keinen Fall darf zum Auftauen offenes Feuer verwendet werden. Besser geeignet ist ein Heizlüfter oder ein heißer Fön. Doch auch wenn dadurch der Frost in der Leitung beseitigt werden kann, ein Wermutstropfen bleibt: Der Wasserzähler muss anschließend in jedem Fall ausgewechselt werden. Die Kosten dafür hat der Hauseigentümer zu tragen.

Die Wasserleitungen im öffentlichen Bereich sind dagegen gut geschützt. Sie werden frostsicher in einer Tiefe von 1,50 Metern verlegt.

 

 
 

Wasserleitungen und Wasserzähler sollten stets winterfest gemacht werden, sonst drohen Frostschäden.

 

 

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