Acht Gemeinden im Eichsfeld setzen auf Harz Energie



Osterode am Harz/Gieboldehausen, 10. November 2011

Die Harz Energie Netz GmbH und die Bürgermeister von acht Gemeinden aus dem Eichsfeld haben in diesen Tagen neue Konzessionsverträge für Erdgas und Strom unterschrieben.

Die Vertreter aus Gieboldehausen, Obernfeld, Rollshausen und Bilshausen verlängerten die Gas-Konzessionsverträge mit der Harz Energie Netz GmbH um weitere 20 Jahre. Während beim Gas damit alles beim Alten bleibt, vergaben die Gemeinden Gieboldehausen, Krebeck, Rhumspringe, Wollbrandshausen und Wollershausen erstmals auch die Stromkonzessionen an die Harz Energie. Der regionale Netzbetreiber erhält somit den Auftrag, in den nächsten 20 Jahren Stromnetze und Anlagen für die Gemeinden und ihre Bürger und Bürgerinnen bereitzustellen.

„Wir freuen uns, dass uns die Räte der acht Gemeinden das Vertrauen ausgesprochen haben. Dies ist ein großer Vertrauensbeweis", so Ulrich Diestel, Geschäftsführer der Harz Energie Netzgesellschaft. „Unsere Erdgasnetze im Eichsfeld sind in einem sehr guten Zustand. Und auch im Strombereich werden wir die Bürgerinnen und Bürger künftig zuverlässig und sicher versorgen", versprach er. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen seine hohen Standards bei der Überprüfung des Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) nachgewiesen.

Im Strombereich wird es durch den Netzbetreiberwechsel eine Übergangsphase geben. Mit der Vertragsunterzeichnung hat das regionale Unternehmen nun das Mandat, mit dem alten Netzbetreiber E.ON Mitte über den Kaufpreis für die Stromnetze und Anlagen zu verhandeln. Diestel ist optimistisch, dass die Gespräche zügig verlaufen werden und hofft auf faire Verhandlungen.

Insgesamt hatten sich drei bzw. vier Unternehmen auf die öffentlichen Ausschreibungen um die Konzessionen beworben. „Die Harz Energie hat die Anforderungen des Kriterienkatalogs in größerem Umfang als die Mitbewerber erfüllt", begründet Bürgermeister Norbert Leineweber die Entscheidung des Gemeinderats aus Gieboldehausen.

Aber auch die bisherige Zusammenarbeit zwischen der Kommune und dem regionalen Netzdienstleister habe ein große Rolle gespielt. „Die Harz Energie ist vor Ort und hat sich in der Vergangenheit als zuverlässiger und in der Region präsenter Netzbetreiber erwiesen." Wichtig sei zudem, dass das Unternehmen zu 100 Prozent kommunal geführt wird und damit ohne Einfluss der großen Energiekonzerne ist.

 

 

Unterzeichneten die neuen Konzessionsverträge mit der Harz Energie Netzgesellschaft (stehend v.l.): Bilshausens Bürgermeisterin Anne Kreis, Obernfelds stv. Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld, Wollbrandshausens Bürgermeister Georg Freiberg, Rollshausens Bürgermeister Reinhard Scharf, Krebecks Bürgermeister Josef Sorhage, Wollershausens Bürgermeister Ulrich Schakowske und Norbert Leineweber, Bürgermeister vom Flecken Gieboldehausen mit der Bürgermeisterin der Samtgemeinde Gieboldehausen, Marlies Dornieden. Geschäftsführer Ulrich Diestel (v.r.) und Generalbevollmächtigter Peter Riehm (beide Harz Energie Netzgesellschaft) zeichneten gegen. Nicht im Bild: Franz Jacobi, Bürgermeister von Rhumspringe.

 

 

 

Hintergrund

Der Konzessionsvertrag regelt das Recht Erdgas-, Strom- und Trinkwasserleitungen auf dem Gebiet einer Stadt zu bauen und zu betreiben. Für das Wegerecht erhält die Kommune eine Konzessionsabgabe. Diese ist eine fixe Einnahme, die zu 100 Prozent den Kommunen zur Verfügung steht. Die Harz Energie Netz GmbH zahlt den Gemeinden den gesetzlich höchstzulässigen Betrag.

Für über 150 Städte und Orte der Region Harz, Harzvorland und Eichsfeld ist der regionale Netzbetreiber Partner für eine umweltgerechte Energie- und Trinkwasserversorgung. Etwa 40 Millionen Euro hat das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren in die Qualität der Strom-, Ergas- und Wassernetze der Region investiert. Aufträge werden dabei fast ausschließlich an Unternehmen aus der Region vergeben.

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