In Altenau, Hohegeiß und Sieber wird das Versorgungsnetz vermessen



Osterode am Harz, 28. April 2011

Die Harz Energie Netzgesellschaft vervollständigt das digitale Leitungskataster für Strom und Trinkwasser in Altenau, Hohegeiß und Sieber. Ab Anfang Mai sind Techniker des Unternehmens unterwegs, um die Daten lückenlos aufzunehmen.

Über 5.200 Kilometer Kabel umfasst das Stromnetz, dass von der Harz Energie Netzgesellschaft betreut wird. Damit ließe sich Moskau mit Lissabon verbinden – eine Leitung also quer durch ganz Europa legen. Und fast jeder einzelne Zentimeter davon ist detailgetreu kartiert.

Jetzt sollen auch die fehlenden Abschnitte genau unter die Lupe genommen werden, damit sich das gesamte Leitungsnetz lückenlos darstellt. Warum ist das wichtig? „Für die Planauskunft, den schnellen Zugriff bei Schäden etwa, aber auch bei privaten Baumaßnahmen“, sagt Werner Coordes, verantwortlich für Technische Dokumentation und Revision. „Wer eine Garage bauen oder einen Gartenzaun gründen will, muss schon genau wissen, wo die Leitungen verlaufen“.

Dafür werden Mitarbeiter der Netzgesellschaft ab Mai die Leitungen in Altenau und anschließend in Hohegeiß und Sieber mit Hilfe eines Tonfrequenzgenerators einmessen. Direkt am Hausanschluss wird ein Sender angelegt und eine Tonfrequenz auf die Stromleitung geschickt. Die wiederum kann ein Empfangsgerät orten. So kann der Verlauf der Leitung verfolgt, markiert und mit einem Lasergerät vermessen werden.
 
Die Mitarbeiter können sich durch einen Betriebsausweis legitimieren. Kunden sollten sich deshalb den Ausweis immer zusammen mit dem Personalausweis zeigen lassen und beide Dokumente in Ruhe prüfen.

 

 

Manfred Ters von der Harz Energie Netzgesellschaft beim Anlegen des Senders an einen Hausanschluss.

 

 

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