Beteiligung der Harz Energie und der Stadtwerke Bad Harzburg baut Windparkportfolio um 25 Megawatt aus



Osterode am Harz / Bad Harzburg, 05.07.2012

Die Harz Energie GmbH & Co. KG und die Stadtwerke Bad Harzburg GmbH haben über ihre Beteiligung an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG elf neue Windkraftanlagen erworben. Standorte sind in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Brandenburg. Erstmalig wird auch in eine 3 Megawatt-Anlage investiert, die vor allem für windschwächere Regionen geeignet ist.
Bundesweit verfügt die Thüga Erneuerbare Energien über 38 Anlagen mit einer Leistung von 81 Megawatt, die jährlich rund 174 Millionen Kilowattstunden Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Dies entspricht in etwa dem  jährlichen Strombedarf von knapp 50.000 Haushalten. „Damit liegen wir genau im Investitionsplan“, so Dr. Hjalmar Schmidt, Geschäftsführer der Harz Energie. Bis 2020 sollen über die Thüga Erneuerbare Energien, an der neben den regionalen Versorgern Harz Energie und Stadtwerke Bad Harzburg 33 weitere Unternehmen beteiligt sind, eine Milliarde Euro in die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen fließen.

Diversifizierung sorgt für angemessene Rendite-Risikostruktur
Weit über 100 Projekte wurden bereits geprüft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Windkraft, die in Deutschland gegenwärtig das größte Potential hat. Viel Wert legt das Gemeinschaftsunternehmen auf die Akzeptanz in der Bevölkerung und eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals. „Durch die Diversifizierung auf mehrere Standorte und verschiedene, erprobte Anlagentechnologien streuen wir das Risiko und sorgen damit für eine optimale Rendite“, so Bernd Vollrodt, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Harzburg.

Erstmals 3 Megawatt-Anlagentechnologie im Einsatz
Im rheinland-pfälzischen Laubach hat die Thüga Erneuerbare Energien erstmals auch in eine 3 Megawatt-Anlage investiert. Fachleute gehen davon aus, dass diese Technologie aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit künftig den Windmarkt dominieren wird. Die Enercon E-101 Windkraftanlage hat einen Rotordurchmesser von 101 Metern und eine Nabenhöhe von 135 Metern. 3 Megawatt Anlagen können auch in windschwächeren Regionen eingesetzt werden. Außerdem wurde der in 2011 erworbene Windpark in der Gemeinde Unzenberg um zwei REpower MM92 Anlagen erweitert.

Engagement in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
In Beppen nahe Bremen hat die Thüga Erneuerbare Energien den Windpark Beppener Bruch mit vier Enercon E-82 Windkraftanlagen von der WindStrom Unternehmensgruppe erworben. Außerdem hat das Unternehmen eine Enercon E-70 im niedersächsischen Oelerse sowie eine Enercon E-82 Windkraftanlage in Hakenstedt in Sachsen-Anhalt gekauft. Alle Anlagen sind bereits in Betrieb. „Ein Einstieg nach Inbetriebnahme hat den Vorteil, dass zum einen die Baurisiken entfallen und zum anderen die Einnahmen durch die Stromerzeugung schon da sind“, so Schmidt. „Grundsätzlich ist die Thüga Erneuerbare Energien jedoch bereit, in allen Phasen eines Projekts einzusteigen“, fügt Vollrodt hinzu.

Über die Thüga Erneuerbare Energien

Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen von mehreren Gesellschaften der kommunalen Thüga-Gruppe. Die Harz Energie GmbH & Co. KG und die Stadtwerke Bad Harzburg GmbH zählen zu den Gründungsmitgliedern. Das Unternehmen investiert in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung mit Fokus auf Deutschland. Ziel des Unternehmens ist die Bündelung von Know-how und Kapital, um so in den nächsten Jahren die eigene Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen auszubauen. Alle Unternehmen sind als Minderheitsgesellschafter an der Thüga Erneuerbare Energien beteiligt.

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