Harz Energie beteiligt sich am Pelletwerk in Langelsheim



Osterode am Harz, 14.03.2011

Wenn voraussichtlich im Mai die Produktion im neuen Pelletwerk in Langelsheim anläuft, dann beginnt auch für Harz Energie eine neue Ära. Der regionale Energieversorger wird Mitgesellschafter an einem Werk zur Produktion umweltfreundlicher Holzpresslinge. Die Investitionssumme beträgt 14 Millionen Euro. Die Gesellschaftsverträge wurden kürzlich unterzeichnet.

"Die Pelletproduktion ist zwar Neuland für uns, hat aber nach Einschätzung von Experten gute Chancen, als Brennstoff an Bedeutung zu gewinnen", nennt Dr. Hjalmar Schmidt, Geschäftsführer der Harz Energie, die Gründe für das Engagement. "Wir sehen in der Beteiligung ein Geschäftsfeld, das gute Zukunftschancen verspricht." Die Fakten geben ihm Recht: Im letzten Jahr ist die Zahl der Heizungsanlagen für Holzpellets in Deutschland nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. auf 140.000 gewachsen.

 "Wichtig für die Entscheidung uns an dem Werk zu beteiligen war, dass die Rohstoffe für die Pellets, also Späne und Sägeabfälle, möglichst aus der Region stammen. Die Umweltbelastungen durch den Rohstofftransport bleiben so gering und die Wertschöpfung vor Ort", so Schmidt weiter. Er schließt nicht aus, dass Harz Energie auch in den Endkundenvertrieb von Pellets einsteigt: "Dieser Schritt liegt nahe und wird derzeit intensiv geprüft."

Harz Energie setzt damit seinen Weg zu mehr regenerativer Energieerzeugung fort. Erst Ende des letzten Jahres hatten sich das regionale Unternehmen an der Thüga Erneuerbare Energien Gesellschaft beteiligt. Diese investiert gezielt in Windenergie- und Biogasanlagen.

Realisiert wird das Projekt in Langelsheim von der juwi Bio GmbH aus dem rheinhessischen Wörrstadt. Gesellschafter sind die Stadtwerke Mainz GmbH (37,55%), die Harz Energie GmbH & Co. KG (24,9%) und die beiden juwi-Gründer Fred Jung und Matthias Willenbacher (jeweils 18,775%). Das Werk ist für eine Jahresproduktion von rund 60.000 Tonnen des naturnahen Brennstoffs ausgelegt. Die Inbetriebnahme ist für Mai 2011 geplant.

Hintergrund

 

Holzpellets sind aus Holzspänen und Sägeabfällen gepresste, zylinderförmige Stäbchen, die in Pellheizungen verbrannt werden. Sie gelten als kohlendioxidneutral, weil bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid ausgestoßen wird, wie zuvor vom Baum aufgenommen wurde.

 

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