Interesse an Ökostrom wächst



Osterode am Harz, 24.03.2011

Die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat das Interesse an Ökostrom spürbar beflügelt. "Schon am Tag nach dem Reaktorunfall haben sehr viele Kunden angerufen und sind auf ein umweltfreundliches Stromprodukt umgestiegen", berichtet Hartmut Langenhan, Leiter Kundenservice bei der Harz Energie.

"Viele haben offensichtlich schon länger mit dem Gedanken gespielt, in einen Ökostrom-Tarif zu wechseln. Der Atomunfall war jetzt der Auslöser zum Handeln."Auch in den Folgetagen sei die Zahl der Anfragen nicht abgeebt. Die Situation in Japan hat die Menschen spürbar sensibler gemacht für die Frage, wo der Strom herkommt und wie er produziert wird.

Allerdings ist Ökostrom nicht gleich Ökostrom. Für viele Verbraucher stellt sich die Frage welche Angebote empfehlenswert sind und welche den Ausbau erneuerbarer Energien auch wirksam fördern?

Orientierung bietet die EcoTopTen-Liste des deutschen Ökoinstituts. In ihr werden Ökostromangebote nach ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien bewertet. Aufnahme finden nur Produkte, die garantieren, dass die Stromproduktion in Europa tatsächlich ökologischer wird und neue, umweltfreundliche Kraftwerke entstehen.

Das Ökostrom-Angebot der Harz Energie wird vom Ökoinstitut als "Spitzenprodukt bei der Umweltbewertung" geführt. Zudem bescheinigt das Institut dem Harz Energie NaturWatt Strom einen günstigen Preis. Auch der Kreisverband der Grünen hatte in der letzten Woche den Ökostromtarif der Harz Energie empfohlen.

Der Tarifwechsel ist einfach. Er kann online, schriftlich oder telefonisch unter 05522/503-8330 oder -8800 veranlasst werden. Kunden, die jetzt in den Ökostrom-Tarif der Harz Energie wechseln, profitieren zudem von einer Preisgarantie bis zum 31.12.2012.

Auch langfristig setzt sich der regionale Versorger für mehr Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ein. Mit rund 30 Unternehmen der Thüga-Gruppe hat er Anfang des Jahres die Thüga Erneuerbare Energien Gesellschaft gegründet. Mit ihrem Engagement wollen die kommunalen Stadtwerke und Regionalversorger den Ausbau umweltschonender Energieerzeugung regional und überregional voranbringen. Eine Milliarde Euro will die Gruppe in den nächsten zehn Jahren in den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung investieren. In der Startphase soll der Schwerpunkt dabei im Bereich der Windkraft gelegt werden.

"Wir setzen aber auch auf regionale Projekte", betont Harz Energie-Geschäftsführer Dr. Hjalmar Schmidt. Bereits unter Dach und Fach ist die Beteiligung an einem Pelletwerk in Langelsheim. Die aus Holzspänen und Sägeabfällen gepressten Holzpellets gelten als kohlendioxidneutral, weil bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid ausgestoßen wird, wie zuvor vom Baum aufgenommen wurde. Intensiv geprüft werden derzeit auch Investitionen in kleine Windparks oder Biogasanlagen in der Region.

TOP

KONTAKTADRESSE

Kundenservice Osterode

Lasfelder Str. 10
37520 Osterode am Harz

Telefon: 05522/503-8800
Fax: 05522/503-661800
service@harzenergie.de