Hubschraubereinsatz für eine sichere Stromversorgung


Osterode am Harz, 12. Juli 2013

Mit dem Hubschrauber überprüft die Harz Energie Netz GmbH den Hochspannungsring im südlichen Harzvorland sowie im gesamten Harz.

Beständig kreist der Hubschrauber über den Hochspannungsmasten, verfolgt den direkten Verlauf der Leitungsseile, sinkt dabei ab und steigt wieder aufwärts. Immer wieder werden die Masten mit ihren Traversen und Isolatoren angepeilt, um Schäden auszumachen. 

Auf einer Gesamtlänge von 152 Kilometern inspiziert der regionale Netzbetreiber die 60- und 110-kV-Hochspannungsleitungen, die Münchehof, Clausthal-Zellerfeld, Altenau, Braunlage, Neuhof, Bad Lauterberg, Pöhlde, Herzberg und Kalefeld miteinander verbinden. 551 Hochspannungsmasten werden auf dieser Strecke begutachtet. Jeder von ihnen ist bis zu 70 Meter hoch und ragt in Teilen des Oberharzes sogar über die Baumwipfel hinaus. 

„Bei dieser Höhe lassen sich vom Boden aus keine Blitzeinschläge und Schäden im Schutzanstrich feststellen. Da brauchen wir den Blick von oben“, erklärt Thomas Preiß, Leiter des Netzmanagements der Harz Energie Netz GmbH. „Die Inspektion mit dem Hubschrauber ist schnell und wirtschaftlich. Jeden einzelnen Mast zu besteigen wäre viel zu aufwendig und würde Wochen dauern. Außerdem sind einige Masten durch den dichten Wald von unten nur sehr schwer zugänglich.“ 

Besonders wird darauf geachtet, dass Bäume nicht in den Schutzbereich der Leitung hineinwachsen. Die Inspektion dauert in der Regel zwei bis drei Tage und wird von der Netzgesellschaft im 2-Jahres-Rhythmus ausgeführt. „So können wir eventuelle Schäden aufdecken und beheben, um eine störungsfreie Stromversorgung in der Region sicherzustellen“. Die Stromkunden bekommen von alledem nichts mit. Die Stromleitungen bleiben während des Hubschraubereinsatzes in Betrieb. 

 

Die Harz Energie Netz GmbH inspiziert im Hubschrauber die Hochspannungsleitungen.

 

Hintergrund

Die Hochspannungsleitungen verbinden Münchehof, Clausthal-Zellerfeld, Altenau, Braunlage, Neuhof, Bad Lauterberg, Pöhlde, Herzberg und Kalefeld mit einer Spannung von 60.000 und 110.000 Volt. Die Masten sind aus Stahl, wiegen bis zu 20 Tonnen und sind bis zu 70 Meter hoch. Einmal im Jahr laufen die Stromexperten der Harz Energie Netzgesellschaft die komplette Hochspannungstrasse zu Fuß ab und begutachten die Betriebssicherheit. Alle zwei Jahre werden die oberen Abschnitte der Masten zur Kontrolle mit einem Hubschrauber abgeflogen.

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