Neue Stromkabel f├╝r Sebexen


Osterode am Harz, 29. Oktober 2013

Zum Jahresbeginn 2014 übernimmt die Harz Energie Netz GmbH das Stromnetz in Sebexen. Die technischen Vorbereitungen sind bereits angelaufen. Das Unternehmen investiert dafür rund 350.000 Euro.

Die Weichen für den Wechsel des Netzbetreibers in Sebexen hatte der Rat der Gemeinde Kalefeld im September 2012 gestellt, als er die Konzession für das Stromnetz des Ortsteils an die Harz Energie Netz GmbH aus Osterode vergab. Rund ein Jahr später einigten sich der bisherige Netzbetreiber Avacon und das regionale Unternehmen über die Modalitäten des Kaufs. „Wir sind zügig vorangekommen, so dass alle Termine eingehalten werden können“, lobt Harz Energie Netz-Geschäftsführer Ulrich Diestel die konstruktiven Verhandlungen mit der Helmstedter E.ON-Tochter.
 

Der technische Anschluss von Sebexen an das Harz Energie-Netzist derweil in vollem Gange. Auf einer Länge von vier Kilometern werden Erdkabel gelegt. Im alten Bahndamm werden die Arbeiten durch einen Kabelpflug unterstützt. Er pflügt ein Schutzrohr in die Erde, durch das später das Kabel eingezogen werden kann. „Das Verfahren ist umweltschonend und hat sich bewährt“, berichtet der für Sebexen zuständige Netzmeister Axel Günther. An der Kläranlage wird zudem eine neue Trafostation gebaut.
 

Für Diestel schließt sich mit der Netzübernahme in Sebexen der Kreis: „Künftig wird das komplette Stromnetz der Gemeinde Kalefeld aus einer Hand betreut. Davon profitiert die Gemeinde, weil wir vor Ort und schnell erreichbar sind.“ Das erleichtere außerdem das Netzmanagement und im Störungsfall sichere es kurze Wege sowie schnelle Reaktionszeiten.
 

Für über 150 Städte und Orte im Harz, Harzvorland und Eichsfeld ist die Harz Energie Netz GmbH Partner für eine umweltgerechte Energie- und Trinkwasserversorgung. Rund 160 Mitarbeiter betreuen heute ein Stromnetz mit einer Länge von 5.200 km, ein Gasnetz von ca. 2600 km und 1.108 km Trinkwassernetz. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat das Unternehmen rund 40 Mio. Euro für den Erhalt und den Ausbau der Netze und Anlagen investiert, hinzukommen die Ausgaben für Instandhaltung. Davon profitieren auch die Betriebe der Region, da Aufträge überwiegend an Unternehmen vor Ort vergeben werden.
 

Die Harz Energie Netz GmbH war eines der ersten Energieunternehmen in Norddeutschland, das eine Zertifizierung ihres Technischen Sicherheitsmanagements in drei Sparten erhielt. In 2010 hat das Unternehmen die freiwillige Überprüfung zum zweiten Mal erfolgreich bestanden.

Mit einem Kabelpflug wird das Schutzrohr für rund 4 Kiometer Erdkabel in den alten Bahndamm eingepflügt.

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