Kirchenkreis Harzer Land setzt auf Ökostrom


Osterode am Harz, 10. Januar 2014

Seit dem 1. Januar beziehen alle 52 Kirchengemeinden des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harzer Land ihren Strom aus erneuerbaren Energien. Dazu wurde für 48 Kirchengemeinden ein Vertrag mit der Harz Energie GmbH & Co. KG geschlossen, der den Bezug von Strom aus Wasser-, Wind- und Sonnenenergie garantiert. Vier weitere Kirchengemeinden haben einen entsprechenden Vertrag mit den Stadtwerken Clausthal-Zellerfeld geschlossen.

Der Kirchenkreis Harzer Land gehört damit zu den ersten Kirchenkreisen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der seinen Strombedarf vollständig durch Ökostrom abdeckt. Superintendent Volkmar Keil, leitender Geistlicher des Kirchenkreises, hebt hervor, dass es besonders für die Kirche geboten sei, auf nachhaltige Energiegewinnung zu setzen:„Dass alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises Harzer Land jetzt Strom und Gas aus erneuerbaren Energien beziehen, hat für mich nicht in erster Linie kommerzielle Gründe. Verantwortlich mit unseren Ressourcen umzugehen, ist christlich geboten. Der Bezug von Ökostrom leistet einen wichtigen Beitrag, um achtsam mit der uns von Gott anvertrauten Schöpfung umzugehen."

"Wir freuen uns, dass sich der Kirchenkreis Harzer Land für Ökostrom entschieden hat", so Andreas Grannemann, Vetriebsleiter der Harz Energie. "Damit leistet der Kirchenkreis einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, denn der Strom stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. Mit der Entscheidung für einen kommunalen, regionalen Versorger ist zudem sichergestellt, dass ein großer Teil der Wertschöpfung vor Ort bleibt."

Aus Fördermitteln der Landeskirche zur Durchführung von Energiesparmaßnahmen hat der Kirchenkreis 2013 zudem ein Programm aufgelegt, um in Kirchengebäuden, Pfarr- und Gemeindehäusern durch energetische Renovierungsmaßnahmen und intelligentes Energiemanagement Energie einzusparen. Mittel von über 200.000 € wurden bereits für verschiedene Maßnahmen wie Fensteraustausch, Dämmung von Gebäuden oder den Einbau von energieeffizienten Heizungsanlagen für die Kirchengemeinden freigegeben.

Superintendent Volkmar Keil sieht den Kirchenkreis auf einem guten Weg, um das von der Landeskirche ausgegebene Ziel zu unterstützen, die eigenen CO2-Emissionen im Zeitraum von 2007 bis 2017 um 25% zu verringern: "In vielen Kirchengemeinde gibt es bereits Energiebeauftragte und ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, den Energieverbrauch deutlich zu verringern und die CO2-Ausstoss in den Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises in den kommenden Jahren weiter zu reduzieren.“

Quelle: Riikka Hinkelmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Harzer Land

Harz Energie-Vertriebsmitarbeiter Jürgen Heidelberg überreicht Kirchenamtsleiterin Christa Eulert und Superintendent Volkmar Keil das Ökostromschild (v. l.).

Harz Energie-Vertriebsmitarbeiter Jürgen Heidelberg überreicht Kirchenamtsleiterin Christa Eulert und Superintendent Volkmar Keil das Ökostromschild (v. l.).

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