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Häufig erfeut man das Brautpaar mit
Barem. Kreativ verpackt oder gefaltet
kommt ein Geldgeschenk nicht wie
schnöder Mammon rüber.
Wie wär’s mit Glückskeksen als Ver-
packung? Mit Geschick, Geduld und
einer Pinzette lassen sich die Weis-
heiten-Zettel herausholen und der
Zaster hineinpacken.
Wenn das Geld für die Hochzeits-
reise gedacht ist, liegt es nahe, dem
Brautpaar einen Koffer zu packen:
mit Geld, Reiseprospekten und
Urlaubs­utensilien wie etwa Sonnen-
milch.
Oder Sie stecken das Geld in ein
Spielzeugauto und hängen Dosen,
in kleiner Ausführung beispielsweise
Fingerhüte an. „Just Married“-Schild
dazu, fertig.
Aus zwei Sektgläsern lassen sich
zwei Brautfiguren herstellen. Einige
Reiskörner in die Gläser, Gesichter
aufgemalt, Geld hinein und einen
kleinen Schleier und einen Minizylin-
der obendrauf.
Ganz ohne Bastelei kommt die
„Mäusefalle“ aus: Einfach die Schei-
ne in eine oder mehrere Mausefallen
klemmen.
Geld on the rocks: Frieren Sie in ei-
nem Gefäß Münzen in Schichten ein.
Ein besonderer Clou ist es dann, am
Hochzeitstag den Eisblock auf einen
Rost über einer Wanne zu stellen: Im
Laufe des Abends gibt er die Kohle
frei.
Die einfachste Variante: Vergraben
Sie die Münzen im Sandeimer, Kin-
derschaufel und -sieb dazu – das
Brautpaar kann gemeinsam bud-
deln.
Luftballons, gefüllt mit Scheinchen,
kommen auch immer gut an.
Quellen für Geschenkideen:
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energie
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unterwegs
Magische Roben aus
einer anderen Welt
Exklusive Mode aus Barbis
„Ausgefallen“ wäre eine viel zu brave Be-
zeichnung, und auch mit „extravagant“
wird man dem Feist-Style in „Cynderellas
Welt“ nicht gerecht. Die Modelle, die San-
dra Jürgens-Schrader unter ihrem Pseud-
onym Lucardis Feist entwirft und mit ih-
rem kleinen Team in der Maßschneiderei
in Barbis zum Leben erweckt, sind von
Volants, Rüschen und üppigen Applikati-
onen geprägte Traumwelten. Magische
Roben eben, die dem besonderen Anlass
gewidmet und der Trägerin auf den Leib
geschneidert werden. Ob kurze, sexy
Brautkleider, langfließende Hoch-
zeitsgalas in schwarz-weiß,
frech-bunt oder im karierten
Dirndl-Look – der Fantasie
sind keine Grenzen ge-
setzt.
„Kurzweilige Trends sind
nicht meine Sache. Ich
will, dass die Menschen
mit ihrem Outfit ihren ur-
eigenen Stil betonen
und ausleben können“,
sagt die gelernte Wer-
begrafikerin und richtet
sich damit nicht nur an
die holde Weiblichkeit.
Vom Gehrock im edlen
Brokat mit hohem Steh-
kragen und Stulpen
über feines Satin bis hin zum Frack mit
Zylinder und Stock – auf Wunsch auch
farblich auf die Begleitung abgestimmt –
reicht die Palette. Über 500 Modelle ste-
hen allein aus der Brautmodenkollektion
für eine Anprobe unter Kronleuchtern und
bei knisterndem Kaminfeuer im exklusi-
ven Blockhausambiente zur Verfügung.
Danach geht es in die Detailplanung, die
jedes Stück zum Unikat werden lässt: Är-
melvarianten, Schleppen oder Feder­
schmuck, üppige Raffung oder schlichte
Geradlinigkeit – alles den individuellen
Wünschen folgend. Das fertige Brautkleid
ist für 1400 und 2200 Euro zu haben, das
maskuline Outfit für 700 bis 1300 Euro.
Die „Freibeuterin der Mode“, wie sich Lu-
cardis Feist selbst bezeichnet, schuf sich
schon als Kind im heimischen Dassel auf
dem Zeichenblock ihre illusionäre Welt.
Der erste eigene Laden in Bad Lauter-
berg stand allerdings „wegen der flippi-
gen Kreationen lange auf der Kippe“, er-
innert sie sich. Später war es gerade das,
was die Kundschaft aus ganz Deutsch-
land und der Schweiz anlockte.
Heute gehen Schau­spieler und
Künstler im Blockhaus in
Barbis ein und aus, wer-
den hier unter anderem
Kos­tüme für Heidi
Klums Show „Ger-
manys next top-
model“ gefertigt.
Ein Grund mehr,
warum der krea-
tive Kopf da­­rüber
nachdenkt, einen
„kleinen Laden in
einer großen Stadt“
zu eröffnen.
Münzen in Eis
Kreative Geldgeschenke
Designerin Sandra Jürgens-Schrader
Mehr Leistung und ein Plus für die Um
welt
Stadtwerke Bad Lauterberg erneuern Heizzentrale für Fernwärme und Strom
Was mit einem gemeinsamen Bera-
tungszentrum von Harz Energie und den
Stadtwerken Bad Lauterberg vor fast
zehn Jahren begann, hat sich kontinu-
ierlich zu einer engen Kooperation ent-
wickelt. In Teams betreuen Mitarbeiter
beider Unternehmen die Sparten Strom,
Wasser, Erdgas und Fernwärme, organi-
sieren Bereitschaftsdienst und Abrech-
nung ge­mein­sam und profitieren vom
kollektiven Materialeinkauf. Beim Umbau
der Heizzentrale in Bad Lauterberg zeig-
te sich jetzt einmal mehr, wie wertvoll die
Zusammenarbeit ist.
Nach gut 20 Jahren Betriebszeit war es
an der Zeit, die vier Blockheizkraftwerke
(BHKW) dort auszutauschen. Wer aber
die tonnenschweren Kolosse bewegen
will, ohne dabei die Versorgung der Kun-
den mit Strom und Wärme zu gefährden,
der muss genau planen. Die monatelan-
gen Vorbereitungen des Umbaus wurden
von Spezialisten begleitet, allen voran
Torsten Gerke von der Harz Energie
Netzgesellschaft.
Torsten Gerke wartet die Motoren der neuen BHKW
Auch wenn der Kraftakt jetzt
geschafft ist, die beiden neu-
en BHKW ihre Aufgabe schon
perfekt meistern, bleibt sein
Know-how gefragt. Etwa bei
der täglichen Leistungsüber-
wachung.
„Elektrisch bringen die zwei
Motoren mit knapp 2 000
Kilo­watt ebenso viel Leistung
wie die vier Vorgänger. Zu-
sätzlich konnten wir aber die
Stromausbeute um gut ein
Drittel steigern, und auch der
Wirkungsgrad der Anlage
hat sich deutlich erhöht“,
kommt Gerke bei der Auf-
zählung der technischen De-
tails ins Schwärmen.
Mehr Leistung bei weit weni-
ger Platzbedarf: Da bot sich
der gewonnene Raum für
besseren Lärmschutz und ei-
nen zusätzlichen Kessel an,
der die Notfallversorgung si-
cherstellt. Die ohnehin hohe
Energieeffizienz der Anlage konnte zudem gesteigert werden, indem ein Wärmetau-
scher die Abluft der Motoren für das Fernwärmenetz zurückgewinnt. „Allein von dieser
sonst verpufften Energie können rund 170 Haushalte mit Wärme versorgt werden“,
freut sich Gerke über den Pluspunkt, der sich auch für die Umwelt auszahlt. Insgesamt
vermeidet die neue Anlage gegenüber der alten jährlich 504 Tonnen Kohlendioxid.
So viele Vorteile haben natürlich ihren Preis: Rund 1,7 Millionen Euro haben die Stadt-
werke Bad Lauterberg in die Modernisierung ihrer Heizzentrale inklusive zwei neuer
Warmwasserspeicher investiert.
Fakten zum Projekt
Stromausbeute:
+33 %
Wirkungsgrad:
+5 %
Lärmemission:
–10 %
Kohlendioxidaustoß:
–15 %
Jährliche Einsparung an
Kohlendioxid:
504 t
Navigation leicht gemach
t
Benutzerfreundliches Angebot im Internet
Sie wollen Ihren Zählerstand mitteilen, die Bankverbindung aktualisieren oder
Ihren Abschlag bequem vom Schreibtisch oder dem Sofa aus ändern? Kein
Problem: Im Online-Service auf der Internetseite
ist das
und vieles mehr möglich. „Die neu gestaltete Oberfläche ist übersichtlicher
und bedienerfreundlicher“, sagt Stefan Gehrig, Leiter Kundenservice Harz
Energie. Naviga­tion leicht gemacht – das war die Devise.
Und für Sonderwünsche steht Ihnen das Kontaktformular zur Verfügung.
Hier können Sie Ihre Fragen und Anregungen anbringen, Informationsma-
terial bestellen oder um einen persönlichen Rückruf bitten. Wir sind gerne
für Sie da.
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