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Noch Fragen?
Sie erreichen die Energieberater unter
05522/503-8330
Bei Haushaltsgeräten ist sie längst Stan-
dard und eine willkommene Richtschnur
für den Verbraucher: die Einteilung in
Energieeffizienzklassen. Dieses Prinzip
wird künftig auch bei Hauskauf und Ver-
mietung greifen, denn der bereits ver-
pflichtende Energieausweis für Gebäude
wird neu skaliert und durch Effizienzklas-
sen von A+ bis H ergänzt. Das sieht die
neue Energieeinsparverordnung des Bun­
des vor, die seit Mai 2014 in Kraft ist.
Sowohl Energieschlucker als auch Immo-
bilien mit besonders guter Energiebilanz
sind dann auf dem sogenannten Bandta-
cho des Energieausweises – einer Farb-
skala, die von grün über gelb in rot wech-
selt – noch leichter erkennbar. Während
bei A+ sprichwörtlich alles im grünen Be-
reich ist, gibt es bei den C- und E-Klassen
im gelben und erst recht bei den im roten
Farbfeld angesiedelten Klassen Moderni-
sierungsbedarf. „Hier schlummert in der
Regel großes Sparpotenzial“, weiß Andre-
as Weidemeier.
Der Gebäudeenergieberater bei Harz
Energie macht Eigentümern Mut, deren
Häuser in Sachen Energieeffizienz weniger
gut wegkommen: „Oft lässt sich schon
durch den Austausch eines alten Heizkes-
sels oder den Einbau einer modernen Re-
gelung der Anlage der energetische Zu-
stand der Immobilie erheblich verbessern.“
Wie effizient ist mein Haus?
Neue Energieausweise mit Effizienzklassen geben Auskunft
Energiewende daheim
Bündnis will energetische Sanierung voranbringen
Effiziente Heizungstechnik, fachgerechte Wärmedämmung, moderne Fenster und er-
neuerbare Energien – bei einer energetischen Sanierung des Eigenheimes muss alles
aufeinander abgestimmt sein. Um Hausbesitzern einen Überblick zu bieten und bei der
Modernisierung beratend zur Seite zu stehen, hat sich auf Initiative der Deutschen Ener-
gie-Agentur (dena) eine branchenübergreifende Allianz gegründet, die die Energiewende
in den eigenen vier Wänden voranbringen will. Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen
Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland stammen aus einer Zeit, in der es noch kei-
nerlei Vorgaben für den baulichen Wärmeschutz gab, heißt es in einer Erklärung. Zudem
gelten 75 Prozent aller Heizungsanlagen als technisch veraltet. „Die Energiewende wird
nur funktionieren, wenn wir es schaffen, diese Gebäude energieeffizient zu sanieren und
verstärkt den Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken“, betonte Bundesbau-
ministerin Barbara Hendricks. Der Bund fördert das Projekt mit rund 1,3 Millionen Euro.
Und hier finden Sie Informationen zum Thema:
Bonus für die
Wärmepumpe
Förderprogramm
Kunden von Harz Energie profitieren
beim Einbau einer strom- oder erdgas­
betrie­benen Wärmepumpe von einem
aktuellen Förderprogramm. 250 Euro
Zuschuss bezahlt das regionale Unter­
nehmen pro Anlage, die in diesem Jahr
noch installiert wird. Wer sich für den
Einbau einer Erdgas-Brennwertheizung
im Neubau entscheidet, wird mit einem
Wartungsgutschein im Wert von 120
Euro belohnt. Auch bei der Umstellung
von anderen Brennstoffen auf Erdgas
kommen die Kunden in den Genuss
des Wartungsgutscheines.
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Wärmepumpen stehen hoch im Kurs, weil
sie Heizkosten sparen und als umwelt-
schonender Wärmeerzeuger gelten. Sie
nutzen dafür die in der Luft, in der Erde
oder im Grundwasser gespeicherte Wär-
me, um das Haus zu beheizen und Warm-
wasser zu bereiten. Vereinfacht gesagt,
funktionieren sie wie ein Kühlschrank – nur
umgekehrt: Während beim Kühlschrank
aus dem Inneren Wärme entzogen und
nach außen abgegeben wird, holt die
Pumpe die Wärme von außen nach innen
und hebt das Temperaturniveau dort wei-
ter an. So können Heizkörper und Warm-
wasserspeicher versorgt werden.
Der größte Vorteil der Wärmepumpe liegt
darin, dass sie Energie nutzbar macht, die
die Umwelt unbegrenzt zur Verfügung
stellt. Wer zudem Ökostrom für ihren Be-
trieb einsetzt, kommt ohne jeglichen Koh-
lendioxidausstoß aus. Die sehr effiziente
Arbeitsweise und die niedrigen Betriebs-
kosten kommen vor allem in Verbindung
mit moderner Wärmeverteilung wie etwa
Fußbodenheizungen und in sehr gut ge-
dämmten Häusern zur Wirkung.
„Das macht die Wärmepumpe insbeson-
dere für Neubauten interessant“, erläutert
Energieberater Andreas Herzberg. Hier
können die Anlage und das Verteilsystem
optimal aufeinander abgestimmt werden
und Kosten beim Schornsteinbau oder für
ein Brennstofflager eingespart werden. Die
höhere Anfangsinvestition lässt sich so
kompensieren. Zudem besteht die Mög-
lichkeit, die Installation einer Lüftungsanla-
ge mit einer Luftwärmepumpe zu kombi-
nieren.
Der Experte von Harz Energie ist täglich
unterwegs, um Häuslebauer und Woh-
nungssanierer zu beraten, und kennt die
unterschiedlichen baulichen Vorausset-
zungen. Deshalb gelte es, das auf die indi-
viduellen Bedürfnisse der Bewohner opti-
mal zugeschnittene Heizungssystem zu
finden.
Wer mit kleinem Budget auskommen
muss und dennoch durch eine Moderni-
sierung im älteren Eigenheim Heizkosten
sparen will, der liegt mit einer Erdgas-
Brennwertheizung richtig. „Diese Technik
ist hier am effizientesten und die Investition
rechnet sich am schnellsten“, weiß Herz-
berg aus Erfahrung. Auch lässt sich der
Brennwertkessel ideal mit einer Solaranla-
ge kombinieren. Nicht umsonst kommt
diese Technik deshalb in Deutschland am
häufigsten zum Einsatz.
Heizen mit Umgebungswärme
Wärmepumpen nutzen Energie aus Erde, Luft und Grundwasser
Das Siegerexemplar hat sogar dem er-
fahrenen Energieberater Andreas Herz-
berg von Harz Energie ein Staunen ent-
lockt: „Alle Achtung, der Kessel ist
wirklich in Schuss!“ Das Lob ließ sich
Günter Hahne (Foto) aus Benneckenstein
gern gefallen. Schließlich handelt es sich
dabei um einen Festbrennstoffkessel aus
dem Jahre 1958, der nach wie vor seinen
Dienst im Eigenheim der Hahnes tut.
Auch wenn er längst durch eine Erdgas-
heizung unterstützt wird, ist er doch das
älteste abgelichtete Stück und wurde
deshalb zum Sieger des Fotowettbe-
werbs von Harz Energie gekürt. Der
85-Jährige und seine Frau Elfriede wur-
den für die Teilnahme mit einem gut ge-
füllten Präsentkorb und einem prächtigen
Blumenstrauß belohnt.
Mit Uralt-Heizung zum Gewinn
Günter Hahne mit Foto von 56 Jahre altem Kessel erfolgreich
Ableser unterwegs
Juni:
Bad Sachsa, Dögerode, Dorste,
Düderode, Eboldshausen, Goslar, Lengde,
Oker, Olden­rode, Osterode, Riefensbeek,
Steina, Wiershausen.
Juli:
Abbenrode, Goslar, Osterode,
Veckenstedt.
August:
Benneckenstein, Brocken,
Elbingerode, Elend, Goslar, Hahndorf,
Hahnenklee, Hörden, Osterode, Schierke,
Seesen, Wasserleben, Wulften.
Erdwärmepumpe
Luftwärmepumpe
Unser Beispiel: Der Primärenergiebedarf beträgt 90 Kilowattstunden, der
Endenergiebedarf
85 Kilowatt-
stunden pro Quadratmeter und Jahr. Damit entspricht das Gebäude der Effizienzklasse C.
Primärenergiebedarf
0 25
50
75
100
125 150 175 200 225 > 250
A
A
B
C
D
E
F
G H
Bandtacho mit Energieeffizienzklassen
Neue Regelungen gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014:
• der Bandtacho reicht nur noch von 0 bis 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr
• der Energiebedarf des Gebäudes wird einer Effizienzklasse von A+ bis H zugeordnet
á
á
Endenergiebedarf
Noch dazu
seien diese Maßnahmen
meist einfacher umzusetzen als der
Einbau neuer Fenster oder die Dämmung
der Außenwände.
Besondere Bedeutung erlangt der Ener-
gieausweis immer dann, wenn Haus oder
Wohnung verkauft oder vermietet werden
sollen. Die Verordnung schreibt jetzt vor,
dass der Ausweis den Interessenten schon
zum Besichtigungstermin vorgelegt wer-
den muss. Auch in Immobilienanzeigen
sind Energiekennwerte oder die Effizienz-
klasse offenzulegen.
Nach wie vor sind zwei Arten von Energie-
ausweisen im Umlauf. Bei der verbrauchs-
orientierten Variante richtet sich die Einstu-
fung nach dem Energieverbrauch der
Bewohner. Der Bedarfsausweis nimmt die
in einem Haus vorhandene Bau- und Heiz-
technik komplett unter die Lupe. Auf diese
Weise wird ein normierter Heizwärmebe-
darf errechnet, der ein genaues Bild über
den energetischen Zustand des Gebäu-
des vermittelt. Beide Ausweise sind bei
Harz Energie erhältlich. Detaillierte Infor-
mationen dazu finden Sie im Internet unter
1,2-3,4-5,6-7,8-9,10-11 14-15,16
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