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Nicht für die Tonne

(vom 07.02.2020)

Seit mehr als 15 Jahren unterstützt die Harz Energie GmbH & Co. KG die gemeinnützigen Tafeln in der Region.

Geschäftsführer Konrad Aichner übergab heute Spenden in Höhe von 9.000 Euro an die Vereine Bad Sachsa, Braunlage, Clausthal-Zellerfeld, Goslar, Osterode und Seesen. Joghurt nahe dem Mindesthaltbarkeitsdatum, Nudeln mit beschädigter Verpackung, Bananen mit braunen Flecken auf der Schale oder Radieschen mit welken Blättern. Sie alle haben eins gemeinsam: Es sind gesunde und gut genießbare Lebensmittel, die dennoch in die Tonne geworfen werden. Gleichzeitig leben viele Menschen am Existenzminimum und sparen in ihrer Not oft am Essen.

Jan Mohr und Geschäftsführer Konrad Aichner (beide Harz Energie, 2. + 4. v. l.) überreichten die Spenden an die Tafel-Vertreter aus Bad Sachsa, Braunlage, Clausthal-Zellerfeld, Goslar/Oker und Osterode (nicht im Bild: Seesener Tafel).

Hier bemühen sich die Tafeln in der Region um einen Ausgleich. Sie sammeln Lebensmittel ein und verteilen sie an Bedürftige. Neben der Lebensmittelausgabe leisten die Ehrenamtlichen jedoch einiges mehr: vielerorts gibt es Kleiderkammern, es werden Ferien- und Schulprogramme für Kinder und Jugendliche geschaffen und Warme Stuben zur Förderung des sozialen Miteinanders angeboten. Dafür engagieren sich rund 233 Frauen und Männer in den sechs Einrichtungen in ihrer Freizeit und leisteten 2019 rund 35.420 Stunden Ehrenamtsarbeit. 

„Ich bin beeindruckt von dem Engagement und der hohen Motivation der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer“, lobt Aichner die Arbeit der gemeinnützigen Tafeln. „Viel zu viele Lebensmittel werfen wir weg. Das kann jeder von uns ändern“, wünscht er sich für die Zukunft. Harz Energie wird den Tafeln jedenfalls weiterhin ein verlässlicher Partner sein. 

„So sehr wir auch beklagen, dass Einrichtungen wie die Tafeln in Deutschland notwendig sind, erleben wir doch eine sehr starke Motivation, die Not vor Ort zu lindern. Dafür sage ich allen Unterstützern und Helfern herzlich Danke“, sagt Dr. Hartmut Herrmann, Vorsitzender der Osteroder Tafel. 

Von den Spenden finanzieren die Vereine Kühl- und Gefrieranlagen sowie Transportfahrzeuge, investieren in die Infrastruktur der Ausgabestellen oder initiieren Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche.

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