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Ehrenamtspreis geht an drei Vereine

(vom 01.08.2018)

Der mit 3.000 Euro dotierte „Sonderpreis Ehrenamt“ ist gleich dreimal vergeben worden.

Je 1.000 Euro haben der Ortsverband Bad Lauterberg des Sozialverbands Deutschland (SoVD), der FC Merkur von 1920 (Hattorf) und der Hospizverein Eichsfeld (Duderstadt) erhalten. Harz Energie hatte den Preis in diesem Jahr erstmals ausgelobt. Ausgezeichnet werden Organisationen, die mit außergewöhnlichen Konzepten das Ehrenamt fördern, ehrenamtlichen Nachwuchs gewinnen und ihren freiwilligen Helfern besondere Wertschätzung entgegenbringen.

Sonderpreis Ehrenamt

Die sechsköpfige Jury prüfte die Konzepte der 13 Bewerber darauf, ob sie Menschen zum Mitmachen motivieren sowie nachhaltig und innovativ sind. All dies sahen die Juroren beim SoVD Bad Lauterberg gegeben, der sein Freiwilligenmanagement in einem 15-Punkte-Programm regelt: So organisiert der Verein gemeinsame Strategiebesprechungen, eine „Ideenschmiede“,  Fortbildungen und lädt einmal im Jahr zu einer Kulturveranstaltung ein. Auch hat sich der Vorstand einen Verhaltenskodex auferlegt, um das Engagement der Helfer zu würdigen.

Der FC Merkur hat im Vorstand sogar eine Stabsstelle Freiwilligenmanagement eingerichtet. Jugendliche Freiwillige erhalten für ihre Tätigkeit ein Ehrenamtszeugnis und mit „Talentkarten“ macht der Verein Fähigkeiten seiner Mitglieder transparent und regt an, für welche Aufgaben sie sich engagieren können. Der Hospizverein Eichsfeld bietet neben einer gründlichen Ausbildung auch Fortbildungstage, Austauschtreffen und Supervisionen für die ehrenamtlichen Hospizbegleiter.

„Auch wenn das Ehrenamt an sich Spaß macht und Erfüllung bringen kann, sind immer weniger Menschen bereit, sich zu engagieren. Eine der Ursachen ist, dass die Arbeit der freiwilligen Helfer oftmals nicht zielgerichtet gefördert und nicht ausreichend wertgeschätzt wird“, sagt Dr. Hjalmar Schmidt, Geschäftsführer von Harz Energie.

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